Vor dem Start die Runde organisieren
Je mehr Personen mitspielen, desto leichter gehen Hinweise im Nebengespräch unter. Setzt euch so, dass alle einander hören können, und vereinbart eine sichtbare Reihenfolge im Kreis. Eine Person erklärt das Thema und die Regeln, bevor jemand seine Rolle sieht. Spiono ist ein gemeinsames Spiel vor Ort auf einem iPhone; mindestens drei Personen werden benötigt. Leitet daraus keine beliebige maximale Gruppengröße ab.
Rollen ohne neugierige Nachbarn verteilen
Reicht das iPhone einzeln weiter. Wer gerade liest, hält den Bildschirm so, dass keine Nachbarperson mitliest. Wartet mit Kommentaren, bis alle ihre Rolle kennen: Schon „Ach, das ist leicht!“ kann Informationen liefern. Bei einem versehentlich aufgedeckten Wort beginnt die Runde mit einer neuen Verteilung. Eine längere Vorbereitung ist besser als eine Diskussion darüber, wer möglicherweise etwas gesehen hat.
Für alle dasselbe Hinweisbudget
Startet im klassischen Format mit einem Imposter, der das geheime Wort nicht kennt. Jede Person gibt genau den vereinbarten Umfang an Hinweisen, etwa ein Wort. Keine Zusatzgeschichte für laute Stimmen, kein zweiter Anlauf nur für Freunde. Weitere Imposter solltet ihr nur einsetzen, wenn der gewählte Modus das tatsächlich unterstützt und alle dessen Regeln verstehen. Mehr Personen erfordern nicht automatisch mehr geheime Rollen.
- Die nächste Person spricht erst, wenn der vorherige Hinweis hörbar beendet ist.
- Bei einem überhörten Wort wird nur derselbe Hinweis wiederholt.
- Notiert euch höchstens die ausgesprochenen Hinweise, wenn ihr das vorher gemeinsam erlaubt.
Die Diskussion zeitlich begrenzen
Vereinbart als Hausregel zum Beispiel zwei Minuten Diskussion nach der Hinweisschleife. Beginnt mit konkreten Beobachtungen: „Diese beiden Hinweise beziehen sich auf Material, deiner auf einen Ort.“ Gebt auch stilleren Personen Gelegenheit zu antworten. Ein reihum gefragter kurzer Verdacht kann hilfreich sein, darf aber nicht zur erzwungenen Rechtfertigung werden. Auffällige Körpersprache ist schwächer als ein inhaltlicher Widerspruch.
Abstimmung und Gleichstand vorher klären
Eine gleichzeitige Abstimmung verhindert, dass späte Stimmen einfach der Mehrheit folgen. Legt vorher fest, ob eine relative Mehrheit genügt und was ein Gleichstand bedeutet. Eine Stichwahl oder eine neue Hinweisschleife sind mögliche Hausregeln, keine universellen Imposter-Regeln. Bei acht Stimmen und einem Ergebnis von 3–3–2 gibt es unter den beiden Führenden einen Gleichstand; der Ablauf darf jetzt nicht passend zum gewünschten Ergebnis geändert werden.
Bei Bedarf zwei kleinere Runden bilden
Wenn die Wartezeiten den Spaß bremsen, könnt ihr als Hausvariante zwei Gruppen bilden. Jede braucht eine eigene Verteilung und ein geeignetes Gerät; niemand wechselt mitten in einer geheimen Runde. Vergleicht anschließend lieber die witzigsten Gedankengänge als unterschiedlich entstandene Punktestände. Für den nächsten Abend helfen Abstimmungsregeln und Gleichstände und die Auswahl eigener Wörter. Kleine Teilgruppen finden Beispiele im Viererleitfaden.