So wählt ihr faire Wörter aus
Sport ist als Thema schnell erklärt, aber Spezialwissen verteilt sich ungleich. Beginnt nicht mit Abseitsdetails oder seltenen Turnierformaten. Ein Ball oder ein Schwimmbad bietet auch Menschen ohne Lieblingsverein mehrere Ideen. Die drei Listen trennen deshalb Sportarten, Gegenstände und Orte. Legt vorher fest, welche Art von Wort in der nächsten Runde vorkommen kann.
20 Sportarten
Die Auswahl verbindet bekannte Mannschafts-, Einzel- und Freizeitsportarten. Für den Einstieg sind Bewegungen und Umgebung meist zugänglicher als technische Regeln. Streicht alles, was eurer Gruppe nichts sagt.
- Fußball
- Handball
- Basketball
- Volleyball
- Tennis
- Tischtennis
- Badminton
- Schwimmen
- Radfahren
- Laufen
- Turnen
- Klettern
- Rudern
- Segeln
- Skifahren
- Snowboarden
- Eislaufen
- Boxen
- Judo
- Minigolf
20 Ausrüstungsgegenstände
Diese Wörter erlauben Hinweise zu Material und Nutzung. Unterscheidet ähnliche Gegenstände sauber: Ein Tennisschläger und ein Tischtennisschläger sind absichtlich getrennte Lösungen. Ihre gemeinsame Oberkategorie wäre oft zu vage.
- Fußballschuh
- Torwarthandschuh
- Tennisschläger
- Tischtennisschläger
- Federball
- Medizinball
- Hockeyschläger
- Schwimmbrille
- Badekappe
- Fahrradhelm
- Springseil
- Hantel
- Yogamatte
- Kletterseil
- Karabiner
- Ruder
- Segel
- Skistock
- Boxhandschuh
- Golfball
20 Sportorte und Anlagen
Hier könnt ihr typische Geräusche, Bodenbeläge oder Abläufe nutzen. Einige Orte gehören zur gleichen Sportart; das ist gewollt. Ein Hinweis sollte trotzdem zum gewählten Ort und nicht nur irgendwie zum Sport passen.
- Sporthalle
- Fußballplatz
- Tennisplatz
- Schwimmbad
- Freibad
- Eisbahn
- Skipiste
- Skatepark
- Kletterhalle
- Stadion
- Laufbahn
- Ruderclub
- Segelhafen
- Golfplatz
- Minigolfanlage
- Boxring
- Umkleidekabine
- Tribüne
- Sprungturm
- Halfpipe
Sechs Hinweise zum Ausprobieren
- Handball → „Halle“: Zugänglich, aber noch mit mehreren Sportarten vereinbar.
- Rudern → „rückwärts“: Eine typische Perspektive, sofern alle die Bewegung kennen.
- Schwimmbrille → „beschlagen“: Ein Alltagseffekt statt der direkten Beschreibung „Augenschutz“.
- Karabiner → „sichern“: Nennt einen Zweck und bleibt auch außerhalb des Kletterns verständlich.
- Tribüne → „anfeuern“: Eine Tätigkeit des Publikums statt ein bestimmter Verein.
- Umkleidekabine → „Spind“: Ein Gegenstand am Ort; zusammen mit anderen Aussagen wird er klarer.
So wird daraus eine gute Runde
Fragt nach einer Runde, ob der Hinweis aus dem Wort oder aus unbekanntem Regelwissen verständlich wurde. Falls ständig Erklärungen nötig sind, nutzt für die nächste Runde nur Ausrüstung oder Anlagen. Unterschiedliche Erfahrung ist kein Beweis für eine falsche Rolle. Ein zweiter Hinweis ist eine mögliche Hausregel; er sollte für alle gleich gelten und vorher beschlossen werden. Denkt bei einem eigenen Paket auch an andere Themen, damit nicht jede Lösung „Ball“ nahelegt. Dafür eignen sich die Alltagsgegenstände und die Anleitung für eigene Wortpakete.