Alle Beiträge

3 Min. Lesezeit

60 Alltagsgegenstände fürs Imposter-Spiel

Konkrete Gegenstände sind ein guter Einstieg: Alle können über Form, Material oder Verwendung nachdenken. Diese 60 Ideen kommen aus Haushalt, Schule, Arbeit und Freizeit.

So wählt ihr faire Wörter aus

Alltagsgegenstände funktionieren, weil mehrere Merkmale gleichzeitig bekannt sind. Trotzdem bedeutet „alltäglich“ nicht für alle dasselbe: Eine Kaffeemühle ist in manchen Haushalten selbstverständlich und in anderen unbekannt. Prüft das Paket deshalb aus Sicht aller Mitspielenden. Bleibt bei benennbaren Dingen, statt abstrakte Begriffe wie „Ordnung“ zwischen Schere und Tasse zu setzen.

20 Dinge im Haushalt

Sucht Hinweise zu Handgriffen, Formen und typischen Situationen. Reine Ortsangaben sind möglich, aber „Küche“ passt zu sehr vielen Wörtern dieser Gruppe und hilft deshalb nur begrenzt.

  • Tasse
  • Teller
  • Schüssel
  • Gabel
  • Löffel
  • Schneebesen
  • Wasserkocher
  • Toaster
  • Kaffeemühle
  • Sieb
  • Pfannenwender
  • Topflappen
  • Besen
  • Staubsauger
  • Wäscheklammer
  • Kleiderbügel
  • Kissen
  • Spiegel
  • Wecker
  • Schlüssel

20 Dinge aus Schule und Arbeit

Die Bezeichnungen sollen neutral bleiben. Ein Begriff muss nicht zum Beruf aller passen. Bei technischen Geräten könnt ihr vorher klären, ob Funktion und Name bekannt sind, ohne schon Hinweise zu üben.

  • Bleistift
  • Radiergummi
  • Lineal
  • Spitzer
  • Füller
  • Heft
  • Ordner
  • Büroklammer
  • Locher
  • Tacker
  • Schere
  • Klebestift
  • Textmarker
  • Whiteboard
  • Tastatur
  • Computermaus
  • Bildschirm
  • Drucker
  • Kopfhörer
  • USB-Stick

20 Dinge für draußen und unterwegs

Diese Mischung bietet Material, Wetter und Transport als Ansatz. Sie enthält bewusst keine Markenprodukte. Entscheidet bei zusammengesetzten Wörtern vorab, ob ein Teil des Lösungswortes als Hinweis ausgeschlossen ist.

  • Regenschirm
  • Rucksack
  • Trinkflasche
  • Fahrradhelm
  • Taschenlampe
  • Kompass
  • Fernglas
  • Picknickdecke
  • Sonnenbrille
  • Handschuh
  • Mütze
  • Gummistiefel
  • Gießkanne
  • Spaten
  • Harke
  • Blumentopf
  • Wäscheleine
  • Fahrradschloss
  • Koffer
  • Zelthering

Sechs Hinweise zum Ausprobieren

  • Schneebesen → „luftig“: Beschreibt ein Ergebnis statt den Gegenstand selbst.
  • Wäscheklammer → „festhalten“: Nennt die Funktion und passt dennoch zu mehreren Dingen.
  • Locher → „Konfetti“: Ein anschauliches Nebenprodukt, das nicht jede Person sofort gleich deutet.
  • Textmarker → „auffällig“: Greift die Wirkung auf, ohne eine Farbe festzulegen.
  • Regenschirm → „aufspannen“: Konkreter als „Wetter“, aber noch keine direkte Umschreibung.
  • Kompass → „Orientierung“: Ein nützlicher Zweck, den auch andere Reisegegenstände erfüllen.

So wird daraus eine gute Runde

Mehrdeutigkeit ist fair, wenn sie aus dem Gegenstand entsteht. „Maus“ kann das Tier oder das Eingabegerät meinen; nehmt deshalb „Computermaus“, wenn nur diese Bedeutung gelten soll. Akzeptiert mehrere nachvollziehbare Vorstellungen, statt Hinweise nachträglich unnötig eng auszulegen. Wer zuerst spricht, hat außerdem weniger Orientierung durch andere Aussagen. Bewertet die Verbindung zum Wort und nicht die Lautstärke der Person. Für eigene Pakete bietet der 20-Wörter-Leitfaden eine Methode; beim ersten Hinweis helfen vorher vereinbarte Startregeln.