Gemeinsames Musikwissen nutzen
Für eine Musikrunde braucht ihr nicht dieselben Lieblingsbands. Instrumente, Auftrittsorte und vertraute Handlungen bieten Verbindungen über Klänge, Bewegungen und Alltagserfahrungen. Diese sechzig Wortvorschläge kommen ohne Liedtitel und Liedtexte aus. Entscheidend ist also nicht, wer eine bestimmte Aufnahme auswendig kennt.
Nutzt eine der drei Listen oder sagt vor dem Austeilen, dass ihr sie mischt. „Bühne“ und „Singen“ führen zu unterschiedlichen Hinweisen. Wenn der Rahmen klar ist, lassen sich Beiträge besser vergleichen, ohne dem Imposter das eigentliche Wort zu verraten.
20 Instrumente
Beginnt mit Instrumenten, die alle erkennen, auch wenn niemand eines spielt. Verwendet geläufige Namen statt spezieller Modelle. Man kann beschreiben, wo man eine Trompete gehört hat, ohne ihre Ventile erklären zu können. Streicht unbekannte Begriffe, bevor ihr das geheime Wort auswählt.
- Klavier
- Gitarre
- Geige
- Trommel
- Trompete
- Querflöte
- Cello
- Saxofon
- Klarinette
- Posaune
- Harfe
- Akkordeon
- Mundharmonika
- Ukulele
- Banjo
- Tamburin
- Triangel
- Xylofon
- Becken
- Blockflöte
20 Musikorte und Anlässe
Hier geht es statt um einen Gegenstand um ein Erlebnis. Jeder vollständige Ausdruck zählt als ein Begriff. Eine Aufnahmekabine ist kleiner als ein Tonstudio. Wirkt dieser Unterschied für eure Gruppe zu fein, nehmt nur einen der beiden Begriffe in ein kurzes Paket auf.
- Konzertsaal
- Tonstudio
- Proberaum
- Bühne
- Orchestergraben
- Backstagebereich
- Musikraum
- Opernhaus
- Musikfestival
- Chorprobe
- Hochzeitsfeier
- Blaskapellenumzug
- Offene Bühne
- Karaokebar
- Straßenkonzert
- Musikgeschäft
- Tanzfläche
- Schulkonzert
- Aufnahmekabine
- Musikunterricht
20 Tätigkeiten und Begriffe beim Musizieren
Diese Auswahl passt, wenn ihr beschreiben möchtet, was Musizierende und Zuhörende tun. Klärt die gemeinte Bedeutung: „Abmischen“ bezeichnet hier die Bearbeitung aufgenommener Klänge. Streicht Begriffe wie Mehrstimmigkeit oder Zugabe, wenn dafür vor dem Spielen erst eine längere Erklärung nötig wäre.
- Singen
- Summen
- Pfeifen
- Klatschen
- Tanzen
- Stimmen
- Komponieren
- Dirigieren
- Aufnehmen
- Abmischen
- Saiten anschlagen
- Zupfen
- Improvisieren
- Proben
- Zuhören
- Mehrstimmigkeit
- Notenlesen
- Duett
- Solo
- Zugabe
Sechs erklärte Hinweisbeispiele
Jeder Hinweis lässt noch eine andere Deutung zu. Die Beispiele dienen zum Vergleichen, nicht als fertiges Drehbuch. Frühere Hinweise können eine zunächst indirekte Verbindung plötzlich offensichtlich machen.
- Klavier → Pedal: Lenkt auf eine Fußbewegung statt auf die auffällige Tastatur. Auch andere Instrumente und Alltagsgegenstände besitzen Pedale.
- Gitarre → Lagerfeuer: Nutzt eine vertraute Situation, ohne Saiten zu nennen oder das Instrument nachzuahmen. Andere Erlebnisse im Freien bleiben denkbar.
- Tonstudio → Wiederholung: Bezieht sich auf einen erneut aufgenommenen Auftritt. Das passt auch zu Filmaufnahmen und benennt den Ort nicht direkt.
- Karaokebar → Bildschirm: Nennt etwas, worauf die Mitmachenden schauen. Weniger direkt, als die angezeigten Wörter zu beschreiben oder einen Song zu nennen.
- Stimmen → Anpassen: Umschreibt die Handlung allgemein. Spätere Personen können einen anderen Blickwinkel ergänzen, statt nur ein weiteres Synonym zu liefern.
- Zugabe → Rückkehr: Verweist darauf, dass Auftretende wiederkommen. Andere Bedeutungen bleiben möglich, ohne einen Publikumsruf nachzuahmen.
So bleibt die Musikrunde fair
Im klassischen Format sehen die Eingeweihten denselben Begriff; der Imposter bekommt kein Wort. Gebt allen denselben Spielraum für Hinweise. Vereinbart für dieses Paket ausschließlich gesprochene Hinweise. Summen, Pfeifen, das Klopfen einer bekannten Melodie oder zitierte Liedtexte würden daraus eine andere Art von Ratespiel machen.
Lest nicht unmittelbar vor dem Austeilen alle sechzig Wörter vor. Damit bekäme der Imposter eine Vorauswahl. Prüft die Bekanntheit beim Zusammenstellen, wechselt den Startplatz und erklärt Zusammenhänge erst nach der Auflösung. Musikalische Ausbildung, Akzent und Selbstsicherheit beweisen keine geheime Rolle.
Vergleicht danach die beabsichtigten Verbindungen. Kannten mehrere Personen einen Begriff nicht, ersetzt ihn. Wiederholten dagegen alle nur dieselbe Idee zu einem bekannten Wort, versucht beim nächsten Mal einen anderen Blickwinkel: Ort, Bewegung, Klang oder Verhalten des Publikums. Verwendet Übungswörter nicht gleich wieder in der nächsten gewerteten Runde.
Stellt mit dem Leitfaden für eigene Wortpakete eine kleinere gemeinsame Auswahl zusammen. Andere Themen bieten die Film- und Serienwörter und die großen Wörterlisten.